Bittere Auftaktniederlage trotz starker erster Halbzeit
Der SV Heimstetten ist mit einer knappen 2:3-Niederlage beim FC Pipinsried in die neue Bayernliga-Saison gestartet. In einer intensiven und abwechslungsreichen Partie zeigte die Mannschaft von Trainerin Sarah Romert vor allem im ersten Durchgang eine starke Leistung, musste sich nach großem Kampf am Ende jedoch geschlagen geben.
Vor der stimmungsvollen Kulisse der Küchenstadel-Arena erwischte der SVH einen gelungenen Start. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzte Heimstetten in der 16. Minute den ersten Nadelstich: Geburtstagskind Dominique Girtler leitete einen Konter aus der eigenen Hälfte ein, behielt den Überblick und bediente Lukas Riglewski, der den Ball souverän ins lange Eck zur 1:0-Führung einschob.
Die Gastgeber fanden jedoch zurück ins Spiel und glichen in der 24. Minute durch Alexander Seifert aus, nachdem der Ball nach einer zunächst geklärten Situation erneut gefährlich vor dem Heimstettener Tor landete. Der SVH ließ sich davon nicht beeindrucken und blieb offensiv gefährlich. Zunächst scheiterte Riglewski noch mit einem wuchtigen Abschluss am Pfosten (34.), ehe David Leitl nur eine Minute später sehenswert nachlegte: Mit einem herrlichen Schlenzer ins linke Eck erzielte er die erneute Führung für die Hoaschdenger. Bis zur Pause verteidigte Heimstetten den Vorsprung engagiert und ging verdient mit einem 2:1 in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Pipinsried den Druck. Fabian Scherger und die Defensive hielten zunächst dagegen, doch in der 60. Minute gelang Florian Gebert nach Vorarbeit von Benjamin Krist der erneute Ausgleich. Sarah Romert reagierte mit mehreren Wechseln und brachte unter anderem U19-Spieler Nicolas Weng sowie Emil Titze ins Spiel. Heimstetten stemmte sich gegen die nun spielbestimmenden Gastgeber und kam weiterhin zu Entlastungsangriffen.
Zehn Minuten vor Schluss schien vieles auf eine Punkteteilung hinauszulaufen. Doch in der 83. Minute schlug Pipinsried entscheidend zu: Der eingewechselte David Anyaonu setzte Patrick Weihrauch in Szene, der zum 3:2-Endstand einschob und den Gastgebern damit den späten Sieg bescherte. In der Schlussphase versuchte der SV Heimstetten mit weiteren offensiven Wechseln noch einmal alles, konnte sich gegen die kompakte Defensive der Hausherren jedoch keine zwingende Ausgleichschance mehr erarbeiten. Nach über fünf Minuten Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Maximilian Hafeneder die intensive Begegnung.
Trotz der bitteren Niederlage kann der SV Heimstetten auf einer engagierten Leistung aufbauen. Vor allem die erste Halbzeit zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Nun gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen und im nächsten Spiel am kommenden Freitag die ersten Punkte der neuen Bayernliga-Saison einzufahren.
