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Abgezockt bis zum Abpfiff – Penski erlöst den SVH spät

Der SV Heimstetten hat im Auswärtsspiel bei Türkgücü München einen hart erkämpften, aber hochverdienten 1:0-Erfolg eingefahren. Trotz zahlreicher Ausfälle bewiesen die Hoaschdenger Moral, Kampfgeist und Nervenstärke – und wurden in der Schlussphase belohnt. Durch den späten Treffer entführt Heimstetten drei enorm wichtige Punkte aus Neuperlach und klettert über Nacht auf Tabellenplatz drei.

Ausgeglichene erste Halbzeit

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive und ausgeglichene Partie. Beide Mannschaften suchten den Weg nach vorne, ohne jedoch zunächst zwingend genug zu werden. Heimstetten kam früh durch David Leitl (3.) zu einer ersten Gelegenheit, doch sein Abschluss stellte den Keeper vor keine großen Probleme.

Auf der Gegenseite hatte Türkgücü die beste Chance der ersten Hälfte: Mhammed Sanawar traf in der 14. Minute nur den Außenpfosten. Insgesamt bestimmten zwei starke Torhüter das Geschehen – sowohl Heimstettens Schlussmann Moritz Knauf als auch Türkgücüs Leon Walch verhinderten mehrfach den Rückstand ihrer Teams. Bis zur Pause blieb es bei einem leistungsgerechten 0:0.

Heimstetten wird stärker – Walch hält Türkgücü im Spiel

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Heimstetten den Druck. Besonders Ikenna Ezeala und Dominique Girtler sorgten immer wieder für Gefahr. In der 70. Minute musste Walch einen Distanzschuss von Ezeala mit einer starken Parade zur Ecke klären, wenig später rettete er erneut spektakulär mit den Fingerspitzen (80.).

Auch Girtler kam per Kopf (67.) zu einer guten Möglichkeit, doch der Torhüter der Gastgeber blieb weiter der überragende Mann seiner Mannschaft. Das Trainerteam um Sarah Romert setzte zudem auf frische Kräfte aus der eigenen Jugend: Mit Robin Penski und später Felix Goebl und Silas Scheuer kamen gleich drei U19-Spieler zu wichtigen Einsätzen – ein mutiger Schritt, der sich am Ende auszahlen sollte.

Dramatische Schlussphase mit dem Lucky Punch

Die Partie wurde in den letzten Minuten zunehmend hitziger. Mehrere Fouls und Gelbe Karten – unter anderem für Dennis Polat und Luka Arslan – sorgten für eine zerfahrene Schlussphase

Doch dann kam die 90. Minute: Nach einem schnellen Einwurf von Kapitän Fabian Cavadias schaltete Heimstetten blitzschnell um. Dennis Polat leitete weiter auf Felix Goebl, der mit einem starken Pass Robin Penski auf die Reise schickte. Der eingewechselte Youngster blieb eiskalt und jagte den Ball aus 16 Metern unhaltbar ins linke obere Eck – 1:0 für den SV Heimstetten! Ein Treffer wie aus dem Lehrbuch – und zugleich das bereits zweite Saisontor des U19-Talents in der Bayernliga.

Abgezockt bis zum Abpfiff

In den Schlussminuten verteidigte Heimstetten leidenschaftlich und ließ nichts mehr anbrennen. Zwar wurde es durch Fouls und Unterbrechungen nochmals hektisch, doch die Gäste brachten die knappe Führung souverän über die Zeit. Mit dem Schlusspfiff stand ein umjubelter Auswärtssieg fest. Ein Spiel, das lange auf Messers Schneide stand, wurde durch eine starke Teamleistung und den entscheidenden Moment für Heimstetten entschieden.

Ein echter Arbeitssieg für den SV Heimstetten! Trotz personeller Engpässe zeigte die Mannschaft große Geschlossenheit und wurde für ihren Aufwand spät belohnt. Besonders erfreulich: Die jungen Spieler aus der eigenen Jugend setzten entscheidende Impulse – allen voran Torschütze Robin Penski.

Zu den Highlights: Türkgücü München – SV Heimstetten

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